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Knorpelkirschen, Herzkirschen, Vogelkirschen,
Sauerkirschen, Amarellen und Montmorency-Kirschen
gehören alle zur Familie der Rosengewächse.
Es gibt weltweit mehr als 600 verschiedene Sorten, die sich in zwei
botanische Untergruppen unterteilen, und zwar in:
- Süßkirschen "Prunus avium
- und Sauerkirschen Prunus cerasus.
 Süßkirschen
Die Süßkirschen stammen aus Europa. Sie sind auch unter
dem Namen Herzkirschen oder Vogelkirschen
bekannt.
Zu den Süßkirschen zählen :
- die recht fleischigen und schwärzlichen Vogelkirschen
mit teigigem Fruchtfleisch. Sie stammen aus Europa und werden auch
als Wildkirschen bezeichnet.
- die etwas größeren Herzkirschen
gibt es in roter oder schwarzer Färbung. Sie besitzen ein weiches,
sehr süßes und aromatisches Fruchtfleisch. Mit dieser
Sorte wird der beste Kirschbranntwein erzeugt.
- die rundlichen Knorpelkirschen
mit ihrer elfenbeinfarbenen bis zartroten Färbung besitzen
ein festes, knackiges Fruchtfleisch. Im Inneren sind sie rötlich
bis orangegelb. Ihr Fruchtsaft ist farblos.
- die Sorte "Bing" ist
eine saftige Kirsche von purpurroter Färbung.

Viele Sorten tragen wohlklingende Namen wie zum Beispiel: Cur
de Pigeon, Hâtif Burlat, Napoléon, Reverchon, Hedelfinger
Riesenkirsche, Early Rivers, Stella...
Cherry Rocher verarbeitet die Sorte Hedelfinger
Riesenkirsche mit ihren dunkel purpurroten Früchten
aufgrund ihrer kräftigen und nachhaltigen Aromen.
Sauerkirschen

Die Sauerkirschen stammen von Prunus cerasus
ab, die in Wildform im kaspischen Raum und am Schwarzen Meer wuchsen.
Im Mittelalter waren Kirschbäume vor allem in Deutschland,
aber auch in England vorzufinden, wo es 1640 mehr als 24 Sorten
gab.
Sauerkirschen enthalten viel Vitamin A und wachsen an kleinwüchsigeren
Bäumen mit stark verzweigtem Geäst und intensiv grünen
Blättern.
Sie werden am häufigsten zur Herstellung von Branntwein und
Likör verwendet.

Es gibt mehr als 300 Sorten, darunter:
- die Montmorency-Kirsche, eine
dunkelrote, fleischige Frucht mit hellem Saft und säuerlichem
Geschmack.
- die Oblacinska-Kirsche mit ihren
kugelrunden, sehr festen Früchten ist von geringerem Format
und besitzt einen verhältnismäßig kleinen Kern,
wodurch sich diese Frucht sehr gut entsteinen lässt
- die Maraska-Kirsche.
- die Amarellen als Sauerkirschen
mit dunklem Saft, die auch Glaskirschen
genannt werden
- Süßweichseln bzw. Bastardkirschen,
die aus der Kreuzung zwischen Süß- und Sauerkirschen
hervorgegangen sind, mit zartweichem, rot durchscheinendem Fruchtfleisch
und farblosem säuerlichem Saft
Cherry Rocher verwendet bei der Herstellung
seiner Spitzenprodukte vor allem die folgenden sieben Sorten:
- die Hedelfinger Riesenkirsche mit ihren schönen dunkelroten
Früchten
- die Schwarzkirsche der Dauphiné
- die Summit-Kirsche
- die Schattenmorelle
- die Montmorency-Kirsche
- die Oblacinska-Kirsche
- die Van-Kirsche
Die Kunst des Kellermeisters besteht darin, die einzelnen
Aromanoten der verschiedenen Sorten und die Besonderheiten einer
jeden Ernte so miteinander zu kombinieren, dass die unverkennbare
Cherry Rocher Qualität entsteht.
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